Seifenblasenkünstler Felix - Presseberichte
Seifenblasenkünstler Felix - Presseberichte

Entertainer Felix - Presseberichte

Immer wieder sind Gäste und die Pressevertreter überrascht vom jungen Supertalent. Seine hohe Professionalität auf der Bühne und sein Können hinterlassen Eindruck. Da Felix aber nicht auf den Mund gefallen ist, bittet die Zeitung ihn ganz gerne auch zum Interview.

Junger Lorscher trat in Hollywood auf

Junger Lorscher trat in Hollywood auf

Lorsch. Felix Kil ist schon viel gereist. 20 Länder hat der neunjährige Lorscher bereits gesehen. Heutzutage ist dies für weltoffene Kinder im Grundschulalter gar nicht mehr so etwas Besonderes. Felix Kil hat allerdings oft keine gewöhnlichen Urlaubsreisen unternommen. Der Wingertsbergschüler reiste sozusagen geschäftlich, denn er ist ein Künstler. Zuletzt war der Drittklässler in Moskau - jetzt wurde er sogar erstmals in die USA eingeladen, und zwar gleich nach Hollywood.

 

Gespräch mit Thomas Gottschalk

Im Frühjahr erst saß Felix bei Thomas Gottschalk auf der Couch und plauderte vor laufenden Kameras mit dem berühmten Moderator in dessen Sendung Little Big Stars. Jetzt war Felix in der TV-Sendung Little Big Shots zu Gast. Die amerikanische Version, die junge Talente präsentiert, ist das Original, an der sich die Gottschalk-Show orientiert. Als bislang einiger Deutscher durfte Felix in der bekannten Sendung auftreten, berichteten seine Eltern Sabrina und Gennadij Kil, die Ihren Sohn begleiteten und selbst Showkünstler sind: Wir waren stolz wie Oskar und zu Tränen gerührt. Ihr Sprössling habe seine Sache einfach gut gemacht. Die Seifenblasen-Show gelang perfekt. Dass Felix ein Meister in diesem Metier ist, hat er schon vielfach bewiesen. Vor zwei Jahren holte er einen Weltrekord, als er 18 der leicht platzenden Kugeln ineinander stapelte.

Schuhplattler

Um im amerikanischen Fernsehen auftreten zu können, muss man aber noch ein bisschen mehr drauf haben. Man muss mit seiner Kunst ein großes Publikum begeistern können und man muss sie selbstbewusst und charmant vorführen können. Das war für Felix diesmal gar nicht so leicht. Zwar hatte er keine Scheu vor dem Interview mit dem prominenten Moderator Steve Harvey. Englisch aber beherrscht der Neunjährige noch nicht so gut, um wie in der Muttersprache locker drauflosreden und schlagfertig parieren zu können. Wenn ein Gespräch über eine Übersetzerin läuft, wirkt es automatisch etwas distanziert und weniger spontan. Trotzdem gewann der Lorscher die Sympathien im Nu. Mister Harvey geriet einmal kurz aus dem Konzept, erinnert sich Gennadij Kil an den erfolgreichen Bühnenauftritt seines Sohnes, der einen Riesenapplaus erhielt. Felix unterhielt das gesamte Studio – außer mit Seifenblasenkunst – zum Beispiel mit einem Schuhplattler.

Schulbesuch in Los Angeles

Bis der Drittklässler in die weltberühmten CBS-Studios hineinkam – ausgestrahlt wird die Sendung im April -, war einiges an Formalitäten zu erledigen und viel Geduld nötig. Ein Visum musste beantragt werden, Warner Brothers verlangte die Vorlage einer Arbeitserlaubnis. Alles hat ewig gedauert, berichtet Sabrina Kil. Schon befürchtete die Familie, dass es deshalb nichts wird mit Hollywood. Dann aber klappte es doch noch rechtzeitig. Gestartet wurde mit einem Airbus A380. Die gesamte Kurzreise wird allen in bester Erinnerung bleiben, auch wenn der Neunjährige – Vorschrift – in Los Angeles nach seinem Auftritt nicht nur Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekam, sondern zumindest einen Tag lang die Schule besuchen musste. Einige Wochen vor seinem Gastspiel in Kalifornien gab es bereits viel Beifall in Moskau. Felix war bei Maxim Galkin eingeladen. Das ist ein in Russland sehr berühmter Moderator und Sänger, wie Gennadij Kil betont. Der Vater von Felix ist in Kiew geboren und hat seinem Sohn deshalb schon früh russische Sprachkenntnisse beigebracht. Dies konnte der Seifenblasenkünstler in Moskau gut gebrauchen. Als die Familie nach dem TV-Auftritt in der Hauptstadt unterwegs war, wurde Felix von zahlreichen Moskauern angesprochen, als er mit der Fernseh-Medaille um den Hals unterwegs war. Intensives Training Erfolge, wie sie der junge Lorscher derzeit feiern kann, fallen einem Künstler nicht in den Schoss. Felix trainiert intensiv und fast jeden Tag, nicht nur Seifenblasen, sondern auch Akrobatik und Jonglage. Die Kunstfertigkeit und auch die Disziplin, die nötig sind, werden leicht unterschätzt. Nicht nur eine ruhige Hand ist erforderlich, auch das Timing muss stimmen. Kunst soll leicht aussehen, erfordert aber enorm viel Konzentration. Wenn ich einen kleinen Fehler mache, dann platzt die Seifenblase, weiß Felix Kil längst aus Erfahrung.

 

Lorscher tritt bei Thomas Gottschalk auf

Lorscher tritt bei Thomas Gottschalk auf

Lorsch. Mit Kai Pflaume hat sich Felix Kil bereits blendend unterhalten. Ganz locker, ohne Scheu - und ein Millionenpublikum schaute ihm dabei zu. Der junge Lorscher war im vorigen Jahr Gast bei der TV-Show Klein gegen Groß. Der Wingertsbergschüler trat in der ARD-Sendung als Seifenblasenkünstler auf und im anschließenden Wettbewerb gegen Sascha Grammel zog er souverän am prominenten Bauchredner vorbei. Jetzt ist der Achtjährige wieder im Fernsehen zu Gast. Am Sonntag wir der Zweitklässler dann sogar mit dem berühmtesten Moderator Deutschlands plaudern – mit Thomas Gottschalk.

 

Felix Kil ist in die brandneue Sendung des bekannten Entertainers eingeladen, die jetzt in Sat1 laufen wird. Little Big Stars heißt das Programmangebot, das zur besten Fernsehzeit um 20:15 Uhr über den Bildschirm flimmert. Gedacht ist es vor allem für Familien. Der Lorscher Felix Kil ist in der Auftakt-Show zu sehen. Das hat seine Mutter gestern erfahren. Um die Freude bei der Künstlerfamilie – die Eltern Gennadij und Sabrina Kil sind als Duo Sabrina Fackelli und Blub bekannt und erfolgreich – ist natürlich groß. Das ist sehr schon, das ist der Hammer, sagt die stolze Mutter.

Ein Kribbeln im Bauch

Mit dem berühmten Wetten das… -Moderator auf der TV-Couch zu sitzen, um diese Möglichkeit dürften Felix Kil viele beneiden. Wenn ein Treffen mit Thomas Gottschalk ansteht, dann wären allerdings viele Erwachsene wohl doch ein bisschen nervös – und würden vor der Kamera aus lauter Aufregung vielleicht kein vernünftiges Wort herausbringen. Und Felix? Das er ein Kribbeln im Bauch hatte, als es Anfang Februar zu den Aufnahmen nach Köln ging, gibt er zu. Andererseits: In den Jahren als der heute 66-Jährige die Wett-Show als TV-Ereignis zelebrierte, war Felix noch gar nicht auf der Welt. Gottschalk kennen Grundschüler heute eher aus der Gummibärchen-Werbung. Wieso sollten sie also über die Maßen beeindruckt sein? „Kinder“, weiß Sabrina Kil, sind locker und haben keine Angst, sich zu blamieren. An der Sendung schätzt sie, dass es nicht um einen Wettbewerb geht, sondern um das Vorstellen von jungen Talenten. Da war der Moderator sprachlos Felix Kil hatr sich jedenfalls gute 45 Minuten mit dem Promi unterhalten – und dabei gezeigt, dass er nicht auf den Mund gefallen ist. (Ich will Ententrainer werden – wie du), flachste der Achtjährige zur Überraschung von Gottschalk zum Beispiel. Wie bitte? Entertainer, klärte der Lorscher den überrumpelten TV-Star dann auf. Eine Szene aus dem Gespräch mit Gottschalk läuft derzeit schon als Trailer, der die Sendung Little Big Stars bewirbt.

Da war selbst Thomas Gottschalk sprachlos, erzählt Sabrina Kil. Ihrem quirligen Sohn kamen die 45 Minuten kurzweilig wie sieben oder acht Minuten vor. Quatsch machen zählt schließlich mit zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen, wie der Achtjährige verrät. Felix Kil hat allerdings sehr viel mehr drauf als coole Sprüche. Mit seiner Seifenblasen-Kunst hat er bereits einen Weltrekord im Seifenblasen-Ineinanderschachteln aufgestellt. Zudem kann der Schüler hervorragend jonglieren, mit drei und vier Bällen. Malen gehört ebenfalls zu seinen Hobbys. In der Garderobe in Köln hat Felix auch für Thomas Gottschalk ein Bild gemalt. Dieses Porträt des Moderators hat er Gottschalk dann persönlich als Erinnerungsgeschenk überreicht – mit der charmanten Feststellung: Du hast Locken wie meine Oma. Das Uhr und Hemd des Moderators beim Auftritt mit Seifenblasen in Berührung kamen, habe Gottschalk nicht übelgenommen, sagte der junge Lorscher. Gespannt sind die Kils nun darauf, welche der vielen Szenen von dem längeren TV-Besuch in der Sendung zu sehen sein werden. Und was sagen seine Freunde und Klassenkameraden zum Auftritt? Die meisten wissen noch nichts davon, dass ihr Mitschüler am Sonntag auf dem Bildschirm ist. Sabrina Kil will deshalb jetzt ein paar Handzettel anfertigen, um sie vorab zu informieren.

Wenig Lampenfieber und keine Scheu vor großen Namen: Felix Kil hat sich mit Thomas Gottschalk 45 Minuten lang bestens unterhalten.

 

Achtjähriger seift den Bürgermeister ein

Achtjähriger seift den Bürgermeister ein

SENIORENNACHMITTAG: Auch Seifenblasenkünstler Felix Kil mischt beim bunten Programm mit

 

LORSCH. Mehr als 400 Lorscher, die älter als 70 Jahre sind, haben sich vom abwechslungsreichen Programm des Seniorennachmittags der Stadt in der Nibelungenhalle begeistern lassen…Der achtjährige Felix Kil verzauberte seine Zuschauer unterdessen als Seifenblasenkünstler, der durch seinen Fernseh-Auftritt vor einigen Wochen mittlerweile stadtbekannt ist. Er zauberte Rauch in seine Seifenblasen hinein - oder einfach andere kleinere Blasen. Er ließ aber auch Figuren wie eine Raupe oder ein Karussell entstehen. Die größte Überraschung hatte er sich für den Schluss aufgehoben, als er Bürgermeister Christian Schönung in eine riesengroße Seifenblase hüllte. Beifall bekam Kil jede Menge.

Siebenjähriger Lorscher als Künstler in der ARD

Siebenjähriger Lorscher als Künstler in der ARD

Lorsch. Zum 19. Mal flimmert am Samstag, 3. September, eine Erfolgsserie der ARD über die Bildschirme. Klein gegen Groß heißt der Titel der Show mit Moderator Kai Pflaume, die - zur allerbesten Sendezeit - immer ein Millionenpublikum anzieht. Bei der nächsten Folge dürften besonders viele Bergsträßer einschalten. Denn ein kleiner Lorscher hat dort einen großen Auftritt.

 

Im Duell gegen Sascha Grammel

Die Daumen zu drücken gilt es für Felix Kil. Gerade einmal sieben Jahre alt ist der Junge. Der Lorscher, der ab Ende August die zweite Klasse der Wingertsbergschule besuchen wird, kann aber – auch wenn er sehr aufgeregt ist – die Nerven behalten wie ein TV-Profi. Und über jede Menge Talent und eine ruhige Hand verfügt der Grundschüler sowieso. Im Fernsehen wird nun jeder mitverfolgen können, wie gut sich Felix Kil im Duell gegen Sascha Grammel schlagen wird. Der sportliche Vergleich mit dem bekannten Comedian, Bauchredner und Puppenspieler aus Berlin wird in der Disziplin Seifenblasen-Pusten ausgetragen. In dieser Kunst hat es Felix Kil bereits zu äußerst beachtlichen Erfolgen gebracht. Er kann nicht nur eindrucksvolle bunte Riesenkugeln fabrizieren, sondern schafft es auch, die so leicht zerplatzenden Seifenblasen noch mit Innenleben zu füllen. Sensationellstes Ergebnis bisher: Felix ist es gelungen, sage und schreibe 18 Seifenblasen ineinanderzuschieben.

Artistenduo europaweit gefeiert Das ist nicht nur ein fantastisch anzusehendes schillerndes Kunstwerk. Das ist auch Weltrekord-Niveau, freut sich seine Mutter Sabrina Kil. Sie weiß das, denn sie ist selbst Künstlerin. Sabrina kil und ihr Ehemann, der Seifenblasen-Zauberer Gennadij Kil, stehen seit Jahren gemeinsam auf der Bühne. Ihr abendfüllendes Programm ist europaweit sehr gefragt. Als „Sabrina Fackelli und Blub“ dürfte das Duo auch viele Bergsträßer bereits begeistert haben. Denn die Lorscher traten unter anderem auch schon im Varieté Pegasus in Bensheim auf und wurden bei Sirona gefeiert. Die Artisten-Familie wurde von der TV-Redaktion gefragt, ob sie einen jungen Seifenblasenkünstler kenne, der in der Fernsehshow gegen Grammel antreten könnte. Da musste Sabrina Kil nicht lange überlegen – denn zufällig hatten sie ja begabten Nachwuchs im eigenen Haus. Der Sohn hatte sich von seinem Vater längst ein paar tolle Tricks abgeschaut. Gennadij Kil, ausgebildeter Clown, der sein Handwerk an der renommierten Artistenschule im ukrainischen Kiew gelernt hat, begeistert in seinem aktuellen Programm als Seifenblasen-Magier. In lilafarbenem Kostüm mit Zylinder verzaubert er das Publikum zu märchenhafter Musik mit den zarten Kugeln aus Seifenwasser. Das wollte Felix auch können. Auf den vielen Reisen seiner Eltern war er meist dabei. 16 Länder hat der Siebenjährige schon gesehen – und inzwischen hat er sich enormes Können angeeignet. „Seifenblasen werden extrem unteschätzt“, sagt Gennadij Kil. Wer es dem Künstler nachtun will, braucht unzählige Stunden Übung – und gibt meist doch rasch auf, weil die Seifenblasen zu schnell zerplatzen. Bei Felix ist das anders. „Er hat stundenlang trainiert“, berichtet Sabrina Kil mit Blick auf den ARD-Auftritt. In den letzten Wochen der Schulzeit hat der Erstklässler mit großer Konzentration, Geduld und Ausdauer geübt, die faszinierendsten Figuren aus Seifenblasen zu gestalten und zu jonglieren: Pyramiden, Raupen, Karussells. Auch in den Ferien trainiert der junge Lorscher, der bei Vronis Tanzstudio zudem Hip-Hop lernt, weiter. Uschi Glas und „Stromberg“ dabei Im Rampenlicht will der Künstler schließlich einen guten Eindruck machen und gewinnen. Der Promi-Faktor in der Sendung ist hoch. Unter anderem werden Uschi Glas, Meret Becker und Cristoph Maria Herbst alias „Bernd Stromberg“ zu Duellen mit außergewöhnlich talentierten jungen Leuten erwartet. Sie treten am 3.September allesamt gegen Kinder an, die als Rechenkünstler, als Sportkletterer oder mit musikalischem Talent auf sich aufmerksam machen. Ein Volltreffer für den Trailer der Sendung hat Felix schon hinter sich. Mit Kai Pflaume als Assistent zeigte der Siebenjährige vor rund 1500 Zuschauern, was er drauf hat. Auch mit den andern Künstlern der Spiele-Show hatten die Lorscher in Berlin bereits Kontakt. Ihr Eindruck: „Toll und sehr familiär“, schwärmte Sabrina Kil. Bild: Felix Kil ist am 3. September tritt in der ARD-Samstagabendshow "Klein gegen Groß" zu sehen. Der junge Lorscher, der am Freitag acht Jahre alt wird, präsentiert sich als Seifenblasen-Künstler im Duell gegen Sascha Grammel.

 

Der Herr der Seifenblasen

Der Herr der Seifenblasen

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Felix Kil 18 Seifenblasen-Kuppeln ineinander gestapelt und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt. Unsere Zeitung wollte jetzt von dem Achtjährigen wissen: Kommt er an seine Bestmarke noch einmal heran? Und kann er sie womöglich sogar knacken?

 

Die Jalousien sind heruntergelassen, die Studioleuchten an. Im Scheinwerferlicht steht Felix Kil, in dunkelblauem Polo-Shirt und petrolfarbener Jeans. Kaum ein Jahr ist es jetzt her, dass der junge Seifenblasenkünstler hier in seinem Trainingszimmer in Lorsch 18 Seifenblasen-Kuppeln ineinander gestapelt hat. Weltrekord. Sechs Monate hatte er dafür trainiert – manchmal acht Stunden am Stück.

An diesem Juni-Nachmittag will Kil seinen Rekord für unsere Zeitung noch einmal wiederholen, vielleicht sogar knacken. „Es juckt mich, eigene Bestmarken zu brechen“, sagt der Achtjährige. Gerade gestern habe er zehn Eiskugeln verspeist. Persönlicher Rekord, sagt er schelmisch grinsend.

Im Dezember 2015 hat Felix begonnen, Seifenblasentricks einzustudieren. Kurz zuvor waren seine Eltern, die beiden Varieté-Künstler Sabrina Fackelli-Kil und Gennadij Kil alias „Blub“, angesprochen worden, ob sie ein Kind kennen würden, das in der Fernsehshow „Klein gegen Groß“ mit einem Seifenblasen-Trick gegen einen Promi antreten könnte. Und weil Felix schon immer mal ins Fernsehen wollte, habe er begonnen zu üben und zu üben und zu üben und zu üben, erzählt er. „Ich war zunächst skeptisch, aber dann hat er richtig Gas gegeben“, erzählt Mutter Sabrina. Dass ihr Sohn schließlich den bisherigen Weltrekord aufstellen konnte, macht sie noch immer mächtig stolz. „Das ist kein Kinder-Rekord“, sagt sie. Etwas unglücklich ist sie, dass die Bedingungen für Felix’ Wiederholungsrekordversuch diesmal alles andere optimal sind. Zum einen ist die richtige Seifenblasenmischung ausgegangen, zum anderen zeigt das Thermometer auf der Fensterbank bereits 28 Grad an – für Seifenblasen eigentlich zu warm.

Blasrohr im Einsatz

Felix, ganz Profi, will sich seinen großen Auftritt trotzdem nicht nehmen lassen. Ob er aufgeregt ist? „Ein bisschen schon“, sagt er. Dann legt er los. Im Nu hat er den weißen Plastiktisch mit Seifenflüssigkeit besprüht. Das müsse sein, sonst würden die Seifenblasen sofort platzen, erklärt er. Dann greift er zum dicken Blasrohr, taucht es in die Seifenlauge und zaubert blitzschnell die erste schillernde Seifenblasenkuppel auf den Tisch. Flink zieht er das Rohr heraus, nur um es sofort wieder in die Blase hineinzustechen und die nächste Kuppel in ihrem Innern heraufzubeschwören. Es folgen Kuppel drei und Kuppel vier. Dann muss ein dünneres Röhrchen her. Schwupp – und Kuppel fünf und Kuppel sechs sind gemacht. Doch, oh weh, plötzlich platzt die oberste Seifenblase. „Du musst dich etwas beeilen“, ruft Mutter Sabrina. Noch einmal wechselt Felix das Röhrchen. Zwei Kuppeln schafft er noch. Dann passt keine mehr hinein. Felix zuckt mit den Schultern, grinst und legt einfach noch mal von vorn los. Denn wenn ihn einmal das Seifenblasenfieber gepackt hat, ist der Zweitklässler kaum zu bremsen. Jeden Tag trainiert er mehrere Stunden, führt Strichlisten, welche Tricks er wie oft üben möchte. „Er ist wahnsinnig pflichtbewusst“, sagt Mutter Sabrina. Felix grinst: „Wenn ich aber mal keine Lust habe, dann mache ich Quatsch.“ Dass er Seifenblasen liebt, daraus macht der Junge keinen Hehl. „Sie fallen nicht so plump vom Himmel wie ein Stein, sondern fliegen wie eine Feder. Das finde ich total spektakulär“, sagt er. Großes Vorbild für den Jungen ist Papa Gennadij. Der gebürtige Ukrainer hat Anfang der 1990er Jahre begonnen, Experimente mit Seifenblasen zu machen. Inzwischen ist er ein international erfolgreicher Seifenblasenkünstler und mehrfacher Weltrekordhalter. „Mein Papa ist schon ein krasser“, sagt Felix und hat sich vorgenommen, in zehn Jahren der beste Seifenblasenkünstler der Welt zu sein. Den Vater macht das mächtig stolz. „Ich freue mich, dass er in meine Fußstapfen tritt“, sagt er. Wenn der Achtjährige übrigens mal keine Seifenblasen-Tricks einstudiert, dann jongliert er, fertigt Skizzen an oder spielt mit seinem giftgrünen Jojo. An diesem Nachmittag kann Felix seinen Rekord nicht knacken. Bei acht ineinandergestapelten Seifenblasen ist Schluss. Ob er enttäuscht ist? „Nein, ich bleibe dran und werde ihn vielleicht als Erwachsener noch einmal knacken“, sagt er. Überhaupt möchte er noch ganz viele Rekorde aufstellen und sie so lange brechen, bis er einen neuen Weltrekord aufgestellt hat.

 

Mit Seifenblasen zum Fernseh-Star

Mit Seifenblasen zum Fernseh-Star

Felix Kil Achtjähriger gewinnt bei „Klein gegen Groß“ und bekommt Besuch vom Bürgermeister

 

Schwieriger, als es aussieht: Bürgermeister Christian Schönung lernt von Felix Kil, wie man große Seifenblasen macht. Foto: Melanie Prunzel Foto: Melanie Prunzel

LORSCH - Felix Kil kann es kaum erwarten, dem Bürgermeister von seinem großen Auftritt zu erzählen. Bis Christian Schönung eintrifft, vertreibt sich der Achtjährige die Zeit mit dem Jonglieren von Tennisbällen.

Mit einer Seifenblasen-Nummer hat der Grundschüler an der ARD-Spieleshow „Klein gegen Groß“ mit Moderator Kai Pflaume teilgenommen. Sein Spiel-Gegner war der Bauchredner und Comedian Sascha Grammel. In der Show mussten so viele Regenbogenseifenblasen wie möglich ineinander gepustet werden. Mit neun gegen sechs Seifenblasen gewann der junge Lorscher, der im Berliner Studio schnell alle Herzen eroberte. Das Talent für Artistik und Comedy hat Felix wohl von seinen Eltern geerbt, die beide mit künstlerischen und artistischen Nummern unterwegs sind. Das Spiel mit den Seifenblasen hat ihm Vater Gennadij beigebracht, der selbst Seifenblasenkünstler ist. Eine Spezialmischung sorgt dafür, dass auch große Blasen lange ihre Form behalten. In der Schule ist er jetzt ein richtiger Star. Er werde von vielen Mitschülern angesprochen, sagt Felix. Autogramme musste er bislang aber noch keine geben.

So richtig Lampenfieber habe er vor seinem Fernsehauftritt mit knapp 2000 Zuschauern im Studio jedoch nicht gehabt. Im Zirkus sei die Aufregung größer gewesen, so Felix. Um sich auf die Show vorzubereiten, studierte er gemeinsam mit Moderator Kai Pflaume eine eigene Nummer ein. Diese präsentierte das ungleiche Duo dann in der Manege vor ausverkauftem Haus. Als der Vorhang aufging und die Marschmusik ertönte, habe es schon gekribbelt, gibt Felix zu. Der aufgeweckte Junge hat eine unbändige Energie, der sich auch Bürgermeister Schönung nicht entziehen konnte. Flugs wurde das Stadtoberhaupt im Jonglieren angelernt. Bis zum ersten Fernsehauftritt müsste er allerdings noch eine Weile üben. Dafür verpflichtet Schönung den kleinen Felix kurzerhand, sein Können beim bevorstehenden Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle zu präsentieren. Der Termin wurde von Mama Sabrina gleich im Kalender eingetragen.

Ein Festzelt als Talentschuppen

Ein Festzelt als Talentschuppen

Bei der Talentshow zeigte der Seifenblasen-Künstler Felix Kil, dass er sich auch auf Jonglage versteht.

 

Lorsch. Zweifel, ob die großen Feste in Lorsch möglicherweise zu dicht beieinander liegen, waren am Wochenende schnell verflogen. Das beliebte Johannisfest mit seinem Kreativmarkt lockt jährlich unzählige Besucher nach Lorsch. Auch diesmal war es nicht anders. Anstauben lassen wollen die Organisatoren Lorschs beliebtestes Fest auf gar keinen Fall. Immer wieder mal was Neues, lautet das Motto.Und wenn dann noch richtig starke Nummern geboten werden wie der Achtjährige, der mit zwei Bällen und einem Apfel jongliert und dann noch wie selbstverständlich Stück für Stück vom Apfel abbeißt. Tolle Talente wagten sich bei der Suche nach dem Johannisstar in die Öffentlichkeit. Dreieinhalb Minuten hatten sie auf der Bühne...Tanz, Poetry Slam, Sportgymnastik, Opern- und Popgesang folgten – und eben die Jonglage von Felix Kil, der mit seiner Seifenblasen-Kunst in Lorsch bekannt ist.

Ein bekanntes Gesicht gewinnt

Selbst Moderator Thorsten Schmidt staunte über die Vorführungen. „Ganz toll, weiter so“, kommentierte Jurymitglied Tanja Flick, während Bernd Fillauer nach der Jonglage die Tränden in den Augen standen. Die Zuschauer geizten nach den Auftritten der jungen Talente im gut besetzten Festzelt wirklich nicht mit Applaus. Knisternde Spannung als gegen 15:30 Uhr das Geheimnis um den Sieger gelüftet wurde. Eingeflossen sind mehrere Kriterien: der künstlerische Eindruck, die Umsetzung, die Professionalität und der optische Eindruck. Wichtig war auch, wie die Künstler das Publikum einbanden. … Felix Kil ging als Sieger hervor.

Begeisterung über den kleinen Tausendsassa

Begeisterung über den kleinen Tausendsassa

Begeisterung über den kleinen Tausendsassa

 

Ein kesser Tausendsassa sorgte für die Unterhaltung der Tageseltern im Kolpinghaus. „Der kleine Blub“, alias Felix – acht Jahre jung und Zweitklässler aus Lorsch – erstaunte und verzauberte die Gäste mit einer professionellen Seifenblasenshow und seiner ungekünstelten Art. Der Sohn des großen Künstlers „Blub“ hüllte nicht nur Irene Wimmer in eine Riesenseifenblase-, er zeigte in seiner Solonummer auch etliche Tricks und Kniffe, wie man aus einfacher Seifenlauge wundersame Modelle pustet. Und er demonstrierte, wie und warum die Seifenblase nicht platzt, obwohl man mit dem Finger hinein piekst. Mit großem Applaus wurde der Nachwuchsartist, der im Herbst seinen großen Auftritt in der ARD-Sendung „Klein gegen Groß“ hatte und seine Mutter Sabrina vom Publikum verabschiedet.